Staatssekretärin Ulla Ihnen besucht NLWKN-Direktion
Informationen über die Bekämpfung von Schadstoffunfällen aus erster Hand // Presseinformation vom 11. April 2012
Beim ersten Besuch von Umwelt-Staatssekretärin Ulla Ihnen am Mittwoch in der Direktion des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) in Norden hat die Bekämpfung von Schadstoffunfällen im Mittelpunkt gestanden. Die aus Wittmund stammende Ihnen ist seit dem 18. Januar 2012 Staatssekretärin im Umweltministerium. Der NLWKN gehört zum Geschäftsbereich des Ministeriums und ist zuständig, wenn es an der Küste und in den Tidegewässern um die Bekämpfung von Schadstoffunfällen geht. „Ölunfälle auf der Elbe, der Weser, der Ems und in den niedersächsischen Küstengewässern – da sind wir zu Wasser und an Land gefragt“, betonten Siegfried Popp, Direktor des NLWKN, sowie die zuständige Geschäftsbereichsleiterin Birgit Heddinga. Ulla Ihnen nutzte den Besuch, um sich davon zu überzeugen, dass die NLWKN-Mitarbeiter im Ernstfall angemessen reagieren können. „Regelmäßige Übungen und Schulungen zur Vorbereitung auf den Ernstfall sind für den NLWKN wichtige Bausteine in der Schadstoffunfallbekämpfung: Denn schließlich kommt es immer darauf an, dass die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen klappt. 20 Übungen gibt es deshalb pro Jahr – im ostfriesischen Wattengebiet ebenso wie auf der Weser, der Elbe und der Ems“, erklärte Heddinga.
Staatssekretärin Ihnen besichtigte auch den Betriebshof des NLWKN in Hilgenriedersiel – direkt an der Küste in der Nähe von Norden, wo das Gerät für die Schadstoffunfallbekämpfung steht, vor allem die geländegängigen Hägglund-Fahrzeuge mit Zubehör, aber auch Gabelstapler, Wattschlitten, mehr als 1000 Meter Ölsperren (davon 600 Meter Hochsee-Sperre) und Notstromaggregate. „Bei der Bekämpfung der Verschmutzung der Küstengewässer mit Öl und anderen Schadstoffen kommt es eben nicht nur darauf an, dass alles Gerät parat steht, sondern auch auf gut geschulte Mitarbeiter, die damit im Ernstfall umgehen können“, sagte die Staatssekretärin nach der Besichtigung. Wichtig für die Bekämpfung von Schadstoffunfällen sind natürlich auch die Ölbekämpfungsschiffe "Janssand" und "Leyhörn" (Heimathafen Norddeich) sowie die "Thor" (Wilhelmshaven).
Artikel-Informationen
erstellt am:
11.04.2012